Amt 24

Aktuelles

Inhalte aus AMT24 | Lebenslagen

Aktuelle Informationen zur Corona-Situation, zu Hilfeleistungen und Erleichterungen für besonders betroffene Bürger und Unternehmen lesen Sie in der Amt24-Lebenslage "Notlagen und Opferhilfe"
–> Coronavirus – Aktuelle Informationen


Aktuelles, Amt24-Signet

Steuern und Abgaben

Fahrzeug und Verkehr

Verbraucher

Umwelt und Energie

Soziales

Hartz-IV-Regelsätze steigen leicht

Ein alleinstehender Erwachsener bekommt seit dem 1. Januar 2021 EUR 446 im Monat - EUR 14 mehr als zuvor.

Der Satz für Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren stieg um EUR 45 auf EUR 373, der für Kinder bis fünf Jahre um 33 auf EUR 283. Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren erhalten monatlich EUR 309 - ein Plus von einem Euro. [...]

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Pressemitteilung

Mindestlohn steigt

Der gesetzliche Mindestlohn ist zum Januar von EUR 9,35 pro Stunde auf EUR 9,50 gestiegen. [...]

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

Höheres Kindergeld und Neuerungen beim Kinderzuschlag

Zum Januar ist der staatliche Zuschuss für das erste und zweite Kind von EUR 204 auf EUR 219 pro Monat gestiegen, für das dritte Kind von EUR 210 auf EUR 225 und ab dem vierten Kind von EUR 235 auf EUR 250. Auch der steuerliche Kinderfreibetrag wurde um mehr als EUR 500 auf EUR 8388 angehoben. [...]

Einen Anstieg gab es auch beim Kinderzuschlag, eine Leistung zusätzlich zum Kindergeld für Familien mit geringem Einkommen. Der Maximalbetrag beim Kinderzuschlag wurde von EUR 185 auf EUR 205 im Monat erhöht.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Pressemitteilung

CO2-Komponente beim Wohngeld

Damit Menschen mit geringen Einkommen durch die CO2-Bepreisung nicht belastet werden, gibt es seit Januar 2021 die sogenannte CO2-Komponente beim Wohngeld. Die zu erwartenden Mehrkosten beim Heizen sollen durch einen Zuschlag ausgeglichen werden. Dessen Höhe richtet sich nach der Haushaltsgröße und dem Einkommen des Haushaltes.

Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Pressemitteilung

Beitragsbemessungsgrenzen angepasst

In der gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung werden im Westen bis zu einem monatlichen Einkommen von EUR 7100 (bisher EUR 6900) Beiträge fällig, in Ostdeutschland bis EUR 6700 (bisher EUR 6450). Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung stieg zu Jahresbeginn auf bundeseinheitlich EUR 4837,50 monatlich. Zuvor lag sie bei EUR 4687,50.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

Arbeitslosenversicherung: Geringere Beiträge, umfassendere Weiterbildung

Der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 2,6 Prozent soll sich bis 2022 um weitere 0,1 Punkte verringern. Die Beitragssenkung ist Teil eines von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Pakets. [...] Vorgesehen ist es, Langzeitarbeitslose durch geförderte Stellen und begleitendes Coaching wieder in Arbeit zu bringen, sowie mit dem sogenannten Qualifizierungschancengesetz die Weiterbildung auszuweiten. Letzteres räume den Weg frei, "dass Weiterbildungsangebote der Arbeitsagentur künftig auch Beschäftigten offenstehen", betont der Bundesrat im Tagungsbericht.

Saisonarbeit ist als kurzzeitige Beschäftigung nun dauerhaft für drei Monate oder 70 Arbeitstage sozialversicherungsfrei. Um den Zugang zum Arbeitslosengeld I zu erleichtern, muss die Anwartschaft von zwölf Monaten nicht mehr im Rahmen von 24 Monaten, sondern von 30 Monaten vorliegen.

Quelle: Bundesrat
Tagungsbericht


Arbeit

Homeoffice Pauschale als Werbungskosten

Wer in der Corona-Krise von zuhause arbeitet, bekommt einen Steuerbonus. Pro Homeoffice-Tag kann man EUR 5 geltend machen, maximal aber EUR 600 im Jahr. [...]Die Pauschale zählt zu den Werbungskosten. Daher profitieren nur diejenigen Steuerzahler* davon, die über die ohnehin geltende Werbekostenpauschale von EUR 1000 kommen.

Quelle: Bundestag
Pressemitteilung

Mindestvergütung für Auszubildende

Zum Januar 2021 erhöhte sich nach Angaben des Bundespresseamts die Mindestvergütung für neue Ausbildungsverträge außerhalb der Tarifbindung auf EUR 550. In den folgenden Jahren soll sie auf auf EUR 585 und EUR 620 erhöht werden.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung steigt die Vergütung um 18 Prozent im zweiten Jahr, um 35 Prozent im dritten und um 40 Prozent im vierten Ausbildungsjahr.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung


Rente

Grundrente mit Aufschlag

Rund 1,3 Millionen Rentner mit kleiner Rente bekommen einen Aufschlag. Es profitieren diejenigen, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung und Pflegetätigkeit aufweisen. [...] Ihre Lebensleistung soll anerkannt, der Gang zum Sozialamt erspart werden. Im Schnitt gibt es einen Zuschlag von EUR 75. Die Grundrente ist offiziell zum Januar gestartet, die Auszahlung wird sich aber wegen des hohen Verwaltungsaufwands voraussichtlich um mehrere Monate verzögern und dann rückwirkend erfolgen.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

Tipp: Informationen rund um Rente und Ruhestand finden Sie in Amt24, dem Serviceportal der öffentlichen Verwaltung Sachsens.


Steuern und Abgaben

Wegfall des Solidaritätszuschlags für Mehrheit der bisherigen Zahler

2021 wird der Solidaritätszuschlag für 90 Prozent der bisherigen Zahler entfallen. Bis zu einem zu versteuernden Einkommen von EUR 61.717 wird nach Angaben des Bundespresseamtes kein Soli mehr erhoben. An die neue Freigrenze schließt sich eine sogenannte Milderungszone an, die bis zu einem zu versteuernden Einkommen von EUR 96.409 greift. Für Verheiratete verdoppeln sich diese Beiträge. [...]

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

Regulärer Mehrwertsteuersatz

Seit Januar gilt wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf die meisten Güter und 7 Prozent auf Waren des täglichen Bedarfs. Die Bundesregierung hatte die Steuer wegen der Corona-Pandemie für ein halbes Jahr gesenkt, damit die Menschen trotz der unsicheren Zeit weiter Geld ausgeben und die Konjunktur stützen.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

Grundfreibetrag steigt

Für alle Steuerzahler steigt der Grundfreibetrag, auf den man keine Steuern zahlen muss. 2021 liegt er bei EUR 9744 statt bisher EUR 9408. Die Grenze, ab der der 42-prozentige Spitzensteuersatz fällig wird, steigt leicht auf ein Jahreseinkommen von EUR 57.919. Außerdem dürfen Alleinerziehende höhere Unterhaltsleistungen bei den Steuern abziehen.

Quelle: Bundestag
Pressemitteilung

Steuererleichterungen für Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen können bei der Steuererklärung ab 2021 höhere Pauschbeträge geltend machen. Durch diese Pauschalen kann man es sich in vielen Fällen sparen, etwa Fahrtkosten aufwendig einzeln nachzuweisen. Konkret gilt etwa bei einem Grad der Behinderung von 50 künftig eine Pauschale von EUR 1140, bei einem Grad von 100 sind es EUR 2840.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung


Fahrzeug und Verkehr

CO2-Preis für Verkehr und Heizen

Um fossile Energien zu verteuern und klimaschonende Alternativen voranzubringen, gibt es ab 2021 einen nationalen CO2-Preis für Verkehr und Heizen. Pro Tonne CO2, die beim Verbrennen von Diesel und Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht, müssen verkaufende Unternehmen wie Raffinerien zum Start EUR 25 zahlen. Der Preis wird an die Kunden weitergegeben, laut Bundesregierung steigt der Literpreis bei Benzin um 7 Cent, bei Diesel und Heizöl um 7,9 Cent, Erdgas wird um 0,6 Cent pro Kilowattstunde teurer. Dafür sollen Bürger anderswo entlastet werden - so wird etwa die Ökostrom-Umlage, die Bürger mit dem Strompreis zahlen, aus Steuermitteln gesenkt.

Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Pressemitteilung

Kfz-Steuer steigt für neue Autos mit hohem Spritverbrauch

Das soll Bürger dazu bringen, sparsamere Pkw zu kaufen. Bereits zugelassene Autos sind allerdings nicht betroffen. Einer Studie zufolge wird es pro Jahr im Schnitt um EUR 15,80 teurer - bei vielen Autos ändert sich aber überhaupt nichts.

Quelle: Bundesfinanzministerium
Pressemitteilung


Verbraucher

Personalausweis ab 2021 teurer

Für einen neuen Personalausweis werden statt EUR 28,80 seit Jahresbeginn EUR 37,00 fällig - zumindest für Bürger, die mindestens 24 Jahre alt sind. Sie brauchen nämlich erst nach zehn Jahren einen neuen Personalausweis. Für jüngere Antragsteller, deren Ausweis nur sechs Jahre lang gültig ist, werden EUR 22,80 fällig.

Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Pressemitteilung


Umwelt und Energie

Neue Energielabel für Elektrogeräte

Ab März 2021 gelten für einige Elektrogeräte neue EU-Energieeffizienzlabel. Klassifizierungen wie "A++" oder "A+++" werden bei Geschirrspülern, Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräten, Fernsehern und Monitoren wieder durch besser unterscheidbare Klassifizierungen von A bis G ersetzt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Geräte.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Pressemitteilung

Einweg-Plastik-Verbot

Ab Juli 2021 ist es in der ganzen EU eine Ordnungswidrigkeit, bestimmte Artikel aus Einwegplastik zu verkaufen - nämlich Besteck und Teller, Trinkhalme, Wattestäbchen, Luftballon-Halter, Rührstäbchen etwa für den Kaffee sowie Styroporbecher und -behälter für Essen zum Mitnehmen.

Quelle: Bundespresseamt
Pressemitteilung

*) Um verständlich zu bleiben, beschränken wir uns auf die verallgemeinernden Personenbezeichnungen, sie beziehen sich immer auf jedes Geschlecht – d. Red.

Lesen Sie auch

Freigabevermerk

Sächsische Staatskanzlei, Redaktion Amt24. 02.03.2020